Indiegogo, Kickstarter, etc 
26.5.20, 10:01 - Dies und Das
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Wieder mal beim Croudfunding auf die Schnauze gefallen :(
Ich habe keine Ahnung warum ich jedesmal auff die Scammer reinfalle, aber ich verspreche hier hoch und heileg, dass ich nicht mehr auf diesen Plattformen unterwegs sein werde, egal wie verlockend die Ideen klingen.

Das erste Mal bruchgelandet bin ich mit TheNextThing und einem Sprachassistenten fürs Auto namens Dashbot. Hat weh getan, und ich habe mir damals schon gesagt, das sei das letzte Mal.


Und in diesem November war es leider viel zu verlockend, einen kleinen Drucker zu bestellen. "PrinCube" hat gerade mal die Ausmaße einer Druckerpatrone, einen optischen Sensor und bepieselt alles im drüberwischen mit Tinte.

Leider haben die Erfinder nicht mit offenen Karten gespielt und an Stelle der Geldgeber auf Indiegogo erst mal jeden auf Alibaba beliefert. Ich habe mein Produkt trotz 6 Monaten Lieferverzug immer noch nicht und bvezweifle dass ich es jemals bekommen werde.

Indiegogo und Kickstarter machen übrigens nichts gegen die Abzocker:
Beschwert man sich, kommt ein standard BlaBla, mehr nicht.

Schade, aber ein für alle mal gelernt!

hmpf





Aluhüte 
15.5.20, 13:59 - Dies und Das
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Zeit, ein kleines Corona Resumee zu ziehen:

Erstaunlich, was sich im Bekanntenkreis an Bekloppten auftut. Auf einmal bekommt man hautnah mit, wieviele Verschwörungstheroretiker es gibt.
Achtet auf Sätze, die mit "Die da oben..." anfangen.
Alle nich ganz sauber. -> Kontakt abbrechen.

lg
webdoc


Flugzeugfreie Zeit 
5.4.20, 14:16 - Dies und Das
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Seit ein paar Jahren versuchee ich die Geräusche in meiner Heimatgemeinde digital zu konservieren.
Nach den ersten kläglichen Versuchen viel mir auf, dass jede Aufnahme durch Flugzeuggeräusche gestört wird. Im normalen Leben fällt dass nicht auf, das hirn funktioniert perfekt und blendet diese Geräusche komplett aus. Aber auf Band werden sie auf einmal hörbar.

Also habe ich aufgegeben, das Aufnahmegerät, ein semi professionelles Tascam Dings, liegt seitdem in der Schublade.

Corona sei Dank, bleiben alle Flugzeuge am Boden. Meinen Nachbarn freuts (Pilot der dicken Dinger) und mich auch, denn ich kann jetzt endlich den morgendlichen Gesang der Vögel auf SD Karte bannen.

https://www.netzherpes.de/vogelgezwitscher_050420_coronastille.mp3





Viel Spass,
Euer Webdoktor


Jetz drehn sie durch 
10.3.20, 12:45 - Dies und Das
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Die Corona Prepper, die Aktienjunkies, Einkäufer, die alles auch China kommen lassen.
Keine Eifons mehr, die Altersvorsorg futsch, und das Haus, das beliehen wurde um noch mehr Aktien zu kaufen weg. Und nicht mal mehr den Arsch kann man sich abputzen.
Alles kaputt.
Dabei wird sich alles wieder legen. Ja, es wird auch Tote geben, wie bei einer Grippe, und ja, es wird mehr treffen als bei der Grippe. Und die Firmen, die Ihre Pforten schließen um ihre MA zu schützen, werden die Gewinnprognosen nach untern fahren.
Aber der Weltuntergang sieht anders aus.
Und Klopapier wird es weiterhin geben.

Bischen mehr Ruhe täte dem Volk gut.
Jetzt ahne ich wie sich die Menschen bei der Pest gefühlt haben müssen, bei der niemand sagen konnte wo sie herkam.

Gruselig, dieses schwarmdenken
Sollte das Fax sterben? 
12.2.20, 07:31 - Dies und Das, Linux
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Wir verwenden in unserem kleinen Laden immernoch ein Faxgerät.
Totaaaal 80er würde mein Freund C3PM sagen; Veraltet, anfällig und unnötig angesichts der digitalen Möglichkeiten.

Aber es hat durchaus Vorteile, solch ein Gerät zu benutzen. Allen voran die Tatsache, dass die Gegenstelle ganz klipp und klar sagt, es sei angekommen - ernsthaft - bei Emails sollte ich mir theoretisch auch sicher sein können, praktisch gibt es aber Spamfilter, überlaufende Emailfächer und schlicht die gute Ausrede "ist aber nicht angekommen".

Bis vor 2 Jahren hätte ich sogar sagen können, das Fax sei nicht vom Internet abhängig, aber die Post hat alle analogen und ISDN Leitungen abgeschaltet, so dass jede Kommunikation übers Internet läuft, Sprache, Fax, Daten und somit ein Ausfall des Internets auch alle anderen Kommunikationskanäle einschließt.

Aber es ist sicherer.
In zweierlei Hinsicht: Erstens ist das (automatisch ausgedruckte) Fax physisch präsent und kann nicht aus Versehen ins digitale Nirvana geschickt werden (nur durch absichtliches Zerreissen) und zweitens kann mein Faxgerät niemenad hacken, und verschlüsseln à la Emotet, etc.
Abhörsicher ist es sicherlich nicht, jedoch müsste sich eine höhere Stelle mit dem Mitschneiden des IP Streams bei der Post beschäftigen, daraus den SIP Stream zusammensetzen und dann daraus das analoge Faxgejodel zu einem Bild zusammensetzen. Keinesfalls unmöglich, und garantiert schonmal gemacht, aber nicht ohne Dringlichkeit durchgeführt wie das permanente Mitschneiden des gesamten Internetverkehres durch Geheimdienste. (Nein, ich bin nicht paranoid, nur bewusst) Edward Snowden hat uns die Augen geöffnet und gewarnt, aber passiert ist trotzdem nix.

Also: Grabt ein altes Modem aus (und das darf richtig alt sein!^ - bei Ebay so um die 10 € ), installiert ein Raspberry mit Serieller Schnittstelle und Fax Software, und baut ein Fax für wichtige vertrauliche Informationen. Ja ernsthaft. Die kommen an!

Das führt uns zu einem weiteren Thema: Wie sieht digitale Kommunikation ohne das Internet aus?
Im Internet und den angeschlossenen Rechnern ist wohl nichts mehr sicher. Gibt es noch Internet unabhängige Kommunikationsmöglichkeiten? Ich weiß wie man im Internet verschlüsselt und seine Privatheit schützen kann, aber wenn kein Internet da ist wirds eng für alle.

Kommunikation findet zwischen mindestens 2 Parteien statt. Also muss ich vorraussetzen, dass mein Gegenüber die selbe technische Einrichtung zur Verfügung hat. Ein einzelnes Funkgerät zum Beispiel st so nützlich wie eine Auto ohne Sprit.
Als während der Proteste in Hong Kong die Regierung das Internet abgeschaltet hat, haben die Protestierenden einfach ein Mesh Netzwerk aufgebaut um untereinander zu kommunizieren. https://www.heise.de/tr/artikel/Hongkong-Mesh-Netzwerk-ermoeglicht-Demonstranten-die-Kommunikation-2411653.html


Die kleine Piratenbox in der Strasse erlaubt es frei vom Internet zu kommunizieren, leider fängt Gugel in der neuesten Chrome version an die http protokolle abzuklemmen, was das Ende für den kleinen schnuckeligen Piratensender bedeutet.
ARSCHGEIGEN!

Der zweite Artikel (von 2) diese Woche in der ich mich über Google ärgere.
hm. fängt ja gut an

Euer Webdoc

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